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Methodenhandbuch zur Erstellung eines branchenweiten Treibhausgas-Inventars für die Tourismuswirtschaft

Authors
/persons/resource/Fabio.Ascione

Ascione,  Fabio       
Potsdam Institute for Climate Impact Research;

/persons/resource/benedikt.bruckner

Bruckner,  Benedikt       
Potsdam Institute for Climate Impact Research;

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Pudzich,  Theresa       
Potsdam Institute for Climate Impact Research;

/persons/resource/Helga.Weisz

Weisz,  Helga       
Potsdam Institute for Climate Impact Research;

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Citation

Ascione, F., Bruckner, B., Pudzich, T., Weisz, H. (2026): Methodenhandbuch zur Erstellung eines branchenweiten Treibhausgas-Inventars für die Tourismuswirtschaft, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, 66 p.
https://doi.org/10.48485/pik.2026.24


Cite as: https://publications.pik-potsdam.de/pubman/item/item_34794
Abstract
Der Tourismus leistet einen erheblichen Beitrag zur deutschen Wirtschaftsleistung, verursacht jedoch zugleich signifikante Treibhausgas (THG)-Emissionen. Trotz verbindlicher Reduktionsziele im Rahmen des Bundes-Klimaschutzgesetzes (KSG) fehlte für Deutschland bislang ein methodisch konsistentes und mit der nationalen Berichterstattung kompatibles THG-Inventar für die Tourismuswirtschaft. Das vorliegende Methodenhandbuch schließt diese Lücke und beschreibt eine wissenschaftlich fundierte Methode zur Erfassung und Evaluierung touristischer Emissionen. Das entwickelte Inventar kombiniert drei komplementäre Berechnungsansätze: (1) einen angebotsseitigen Bottom-up-Ansatz auf Basis von Unternehmens- und Destinationsprimärdaten, (2) einen angebotsseitigen, KSG-konformen Top-down-Ansatz zur Abbildung territorialer Emissionen auf nationaler Ebene sowie (3) einen nachfrageseitigen THG-Fußabdruck zur Erfassung globaler Vorleistungsketten. Durch die Kombination dieser drei Perspektiven kann die beschriebene Methode Transparenz über die tatsächlichen Klimawirkungen des Tourismus schaffen, Greenwashing vorbeugen und die notwendige Evidenzgrundlage für zielgerichtete Minderungsinstrumente auf betrieblicher, regionaler und nationaler Ebene liefern.