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Umsetzbarkeit der Stromwende: Regionale Potenziale Erneuerbarer Energien und gesellschaftliche Akzeptanz

Authors

Gerhardt,  Norman
External Organizations;

Treichel-Grass,  Katja
External Organizations;

Pape,  Carsten
External Organizations;

Wolf,  Ingo
External Organizations;

Reitz,  Sybille
External Organizations;

Kahl,  Hartmut
External Organizations;

Harms,  Yannic
External Organizations;

Ebersbach,  Benita
External Organizations;

Geiger,  David
External Organizations;

Jentsch,  Mareike
External Organizations;

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Citation

Gerhardt, N., Treichel-Grass, K., Pape, C., Wolf, I., Reitz, S., Kahl, H., Harms, Y., Ebersbach, B., Geiger, D., Jentsch, M. (2023): Umsetzbarkeit der Stromwende: Regionale Potenziale Erneuerbarer Energien und gesellschaftliche Akzeptanz, (Ariadne-Kurzdossier), Potsdam : Potsdam Institute for Climate Impact Research, 38 p.
https://doi.org/10.48485/pik.2023.013


Cite as: https://publications.pik-potsdam.de/pubman/item/item_28994
Abstract
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien
(EE) ist eines der Kernelemente auf dem
Weg zur Klimaneutralität. Mit dem Osterpaket
der derzeitigen Bundesregierung
wurde eine Reihe von Gesetzen erlassen,
die den Ausbau voranbringen sollen, indem
neben deutlich höheren Ausschreibungen
für Windenergie und Freiflächen-
Photovoltaik (PV) beziehungsweise wirtschaftlichen
Anreizen für Dachflächen-PV
auch Genehmigungsverfahren beschleunigt
und Flächen bereitgestellt werden.
Zusätzlich zu offenen Fragen der technisch-
ökonomischen Potenziale kommen
Fragen der Akzeptanz auf Seiten der
Bürgerinnen und Bürger: Was sind sie
bereit mitzutragen und welche Änderungen
im gesetzlichen Rahmen braucht es,
um weitere gesellschaftliche Potenziale
zu heben? Auch die Bundesregierung betont
die Bedeutung von Akzeptanz und
Teilhabe der Menschen beim Ausbau der
Erneuerbaren Energien und greift Ansätze
in ihrer Photovoltaik- sowie Wind-an-
Land-Strategie auf.
Das vorliegende Ariadne-Kurzdossier verbindet
verschiedene Perspektiven, die für
den Ausbau der Erneuerbaren Energien
eine erhebliche Rolle spielen: Flächenpotenziale
und Gestaltungsmöglichkeiten
der räumlichen Steuerung des Zubaus
und Rückwirkungen auf das Übertragungsnetz
sowie Fragen der gesellschaftlichen
Akzeptanz. Es soll bewertet
werden, inwieweit die bundesweiten Ausbauziele
des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes
(EEG) 2023 so umsetzbar sind,
dass sie aus Bürgersicht tragfähig sind.
Bürgersicht bezieht sich hierbei sowohl
auf die Ergebnisse des Deliberationsprozesses
mit Bürgerinnen und Bürgern im
Rahmen des Projekts Ariadne (Treichel
et al., 2022) als auch auf die Resultate
von bundesweiten Befragungsstudien
des Sozialen Nachhaltigkeitsbarometers
der Energie- und Verkehrswende (SNB,
Wolf et al., 2022; Wolf et al., 2021). Dabei
gehen wir technologiespezifisch in der
Bewertung vor und stellen dar, wie diese
Bundesziele regional umgesetzt werden
können, und was Bürger:innen in
Deutschland über die Maßnahmen zur
Erreichung der Ausbauziele denken.
Dazu werden die Erkenntnisse aus den
Dialogformaten mit Bürger:innen beschrieben
sowie die sozio-politische und
lokale Akzeptanz von Erneuerbare-Energien-
Technologien auf Basis des Sozialen
Nachhaltigkeitsbarometers (SNB) untersucht.
Anschließend werden die einzelnen
Technologien, ihre Potenziale in der
Fläche sowie rechtliche Fragen in den
Blick genommen. Abschließend wird ein
Ariadne-Bürger-Szenario vorgestellt, welches
sowohl die neuen EE-Ausbauziele,
die Flächenpotenziale der Bundesländer
als auch Akzeptanzfragen der Ariadne-
Bürgerdeliberation mit aufnimmt.