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Wasserhaushalt im Klimawandel

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Kunstmann,  Harald
External Organizations;

Fröhle,  Peter
External Organizations;

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Hattermann,  Fred Fokko       
Potsdam Institute for Climate Impact Research;

Marx,  Andreas
External Organizations;

Smiatek,  Gerhard
External Organizations;

Wanger,  Christian
External Organizations;

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Kunstmann, H., Fröhle, P., Hattermann, F. F., Marx, A., Smiatek, G., Wanger, C. (2024): Wasserhaushalt im Klimawandel. - In: Brasseur, G. P., Jacob, D., Schuck-Zöller, S. (Eds.), Klimawandel in Deutschland, Berlin : Springer, 2. ed., 213-226.
https://doi.org/10.1007/978-3-662-66696-8_16


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Wasser ist für den Menschen und seine Umwelt von zentraler Bedeutung. Seine jahreszeitliche Verfügbarkeit prägt Ökosysteme wie auch Kulturen und Gesellschaften. Die Herausforderung, zu viel, zu wenig oder zu schmutziges Wasser zu bewältigen, begleitet den Menschen seit Jahrtausenden. Mit der globalen Klimaänderung verändert sich auch der Wasserkreislauf, insbesondere die Quelle erneuerbaren Süßwassers, nämlich der Niederschlag. Grund ist die mit der globalen Erwärmung einhergehende Intensivierung des Wasserkreislaufs, die zu vergrößerten atmosphärischen Energieumsätzen führt. Aufgrund der Wechselwirkung von Atmosphärendynamik und Landoberflächen sind so in manchen Regionen heftigere Niederschläge, in anderen Regionen aber entgegengesetzte Extreme, wie längere und häufigere Trockenperioden und Dürren, möglich. Die Abschätzung der zukünftigen räumlichen und zeitlichen Verteilung der terrestrischen Wasserverfügbarkeit gehört zu den zentralen wissenschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.