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Buchkapitel

Das Klimaschutzprogramm der EU und Bundesregierung

Urheber*innen
/persons/resource/Ottmar.Edenhofer

Edenhofer,  Ottmar
Potsdam Institute for Climate Impact Research;

/persons/resource/christopher.leisinger

Leisinger,  Christopher
Potsdam Institute for Climate Impact Research;

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Zitation

Edenhofer, O., Leisinger, C. (2024): Das Klimaschutzprogramm der EU und Bundesregierung. - In: Lozán, J. L., Graßl, H., Kasang, D., Quante, M., Sillmann, J. (Eds.), Warnsignal Klima: Herausforderung Wetterextreme, Hamburg : Wissenschaftliche Auswertungen, 345-351.


Zitierlink: https://publications.pik-potsdam.de/pubman/item/item_30278
Zusammenfassung
Das ehrgeizige Ziel des Paris-Abkommens von 2015, einem Protokoll zur Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen von 1992, die Erderhitzung auf wesentlich unter 2°C (wenn möglich 1,5°C) zu begrenzen, ist nur noch erreichbar, wenn wir ein vorübergehendes Überschreiten dieser Grenze in Kauf nehmen. Mit dem Leuchtturmprojekt Green Deal beabsichtigen die EU27 daher nicht nur, den Weg zur Treibhausgasneutralität 2050 zu ebnen. Damit die globale Erderwärmung gestoppt werden kann und sich gar umkehrt, strebt der Staatenblock an, der Atmosphäre langfristig mehr CO2 zu entnehmen als zuzuführen. Ob Deutschland und die anderen EU-Staaten ihre ambitionierten Emissionsziele erreichen werden, hängt vor allem von der entschiedenen Implementierung des europäischen Klimaschutzprogramms ab. Für die Dekaden nach 2030 bahnt sich bereits heute institutioneller Reformbedarf an, um das Langfristvorhaben »Netto-Negativ« in der zweiten Jahrhunderthälfte umzusetzen. Darüber hinaus muss die EU den Versuch unternehmen, die internationale Kooperation zu ermöglichen und zu vertiefen.